Matcha oder Kaffee – was macht wacher und warum?
Ein morgendlicher Energieschub ist für viele von uns eine Voraussetzung für einen guten Tag. Kaffee ist seit Jahren die unangefochtene Königin des Morgens – doch immer mehr Menschen suchen nach einer Alternative, die Energie ohne Nebenwirkungen liefert. Hier kommt Matcha ins Spiel.
Koffein – wie viel steckt in Matcha und wie viel in Kaffee?
Eine Portion Matcha (ca. 2 g Pulver) enthält etwa 60–70 mg Koffein. Zum Vergleich: Ein Espresso enthält ca. 80–100 mg und Filterkaffee sogar 120–150 mg pro Tasse. Der Unterschied ist nicht riesig, aber entscheidend ist, wie dieses Koffein wirkt.
Im Kaffee wird Koffein schnell aufgenommen – daher der plötzliche Energieschub, aber auch der bekannte „Crash“-Effekt, also ein starker Abfall nach 2–3 Stunden. Im Matcha wird das Koffein dank der Anwesenheit von L-Theanin – einer Aminosäure, die die Wirkung des Koffeins mildert und die Konzentration ohne Nervosität fördert – allmählich freigesetzt.
Ruhige Anregung vs. nervöser Ruck
L-Theanin ist eine Substanz, die Sie in Kaffee nicht finden werden. Es wirkt auf die Alpha-Wellen im Gehirn und erzeugt einen Zustand der sogenannten wachen Ruhe – Sie sind konzentriert, aber gleichzeitig empfinden Sie ein inneres Gleichgewicht. Deshalb tranken Zen-Mönche Matcha vor mehrstündigen Meditationen.
Nach Kaffee können Sie Herzklopfen, zitternde Hände oder Reizbarkeit verspüren – besonders wenn Sie ihn auf nüchternen Magen trinken. Matcha ist wesentlich milder für das Nerven- und Verdauungssystem.
Magen- und Säureprobleme
Kaffee ist ein säurehaltiges Getränk – bei vielen Menschen verursacht er Sodbrennen, Reflux oder Magenreizungen. Matcha hat einen neutraleren pH-Wert und reizt die Schleimhäute nicht. Wenn Kaffee Ihnen nicht gut bekommt, könnte Matcha die Antwort sein.
Was ist mit Antioxidantien?
Hier gewinnt Matcha eindeutig. Eine Tasse Matcha liefert so viele Antioxidantien wie etwa 10 Tassen grüner Blatt-Tee und um ein Vielfaches mehr als Kaffee. Es enthält auch Chlorophyll, die Vitamine A, C, E und Kalium.
Für wen ist Matcha anstelle von Kaffee geeignet?
- Für koffeinempfindliche Personen
- Für diejenigen, die stabile Energie für 4–6 Stunden wünschen
- Für diejenigen, die ein antioxidatives Getränk suchen
- Für jeden, der etwas Neues ausprobieren möchte
Tipp: Wenn Sie gerade erst mit Matcha beginnen, probieren Sie unseren zeremoniellen Matcha ZOI – sein milder, natürlich süßlicher Geschmack macht den Übergang von Kaffee angenehm und natürlich.
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